Therapeutisches Gespräch2018-02-03T07:52:39+00:00
 
Praxis Thilo Ochmann
 

Das therapeutische Gespräch

 

Alle Menschen haben eine eigene innere Welt. Sie haben eigene Gedanken, Träume und Phantasien.
Im Verlauf des Lebens verändern sich diese Gedanken, Träume und Phantasien ständig, sie unterliegen einem Aktualisierungsprozess.

Wir können uns noch gut an vergangene Gedanken, Wünsche und Ziele erinnern, vielleicht ein wenig wehmütig oder auch belustigt.
Wer wollte nicht einmal Feuerwehrmann, Astronaut oder Tierärztin werden? Vielleicht wollten Sie einmal in einem Schloss wohnen, viel reisen oder die Welt verändern?

Das alles und noch viel mehr waren einmal durchaus realistische Ziele und Träume.

Diese sind der Wirklichkeit gewichen und neue, passendere Ziele und Träume sind an ihre Stelle getreten, sie wurden aktualisiert.
Dieses alles sind völlig normale Prozesse, die täglich in Tausenden von Menschen stattfinden, auch jetzt in diesem Moment. Kompliziert wird es dann, wenn dieser Aktualisierungsprozess, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr stattfindet. Dann werden vielleicht längst überholte Ziele, Wünsche und Phantasien, so wie sie einmal waren, gespeichert, sie sind für uns nach wie vor real.
Wir gehen Gedankenwege, die längst beendet sein sollten, einfach weiter. Es können Gedankenschleifen entstehen. Geschieht dieses über einen längeren Zeitraum, so kann das ganz erheblichen Einfluss auf unsere Lebenszufriedenheit und unser persönliches Glück haben.

Wir haben immer wieder die Möglichkeit zu versuchen, diese Gedankenschleifen im inneren Zwiegespräch mit uns selbst zu lösen. Das aber ist fast unmöglich.
Zudem möchten wir nicht mit anderen über unsere tiefsten und geheimsten Gedanken sprechen, möglicherweise sind sie uns peinlich. Nach Jahren können diese dann in unser Unbewußtes versinken und dort, unbeobachtet von uns selbst, ihr störendes Werk fortsetzten.
Sehr häufig habe ich in den letzten Jahren von Klienten gehört, dass es ihnen nach einigen Sitzungen bei mir deutlich besser ging und sie wußten gar nicht so genau warum. „Wir haben doch nur gesprochen, ich habe doch nur erzählt“. Auch ich bin noch immer verblüfft zu sehen, welchen positiven Einfluss das Gespräch auf die innere Welt haben kann. Tatsächlich sind wir in der Lage, veraltete Phantasien, Träume, Wünsche, Ziele und Gedanken zu aktualisieren, wenn wir die Möglichkeit und den richtigen Rahmen dafür bekommen.
Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen ein wenig Klarheit verschaffen konnte.

 

Was ist das nun, der richtige Rahmen?

 

Ich denke, ein guter Rahmen ist der, in dem der Mensch seine Gedanken, Gefühle, Wünsche, Hoffnungen und Phantasien in einer von ihm selbst bestimmten Auswahl und in einem von ihm selbst bestimmten Tempo mitteilen kann. Der Therapeut sollte werschätzend dem Klienten, das was er wahrnimmt, möglichst authentisch spiegeln.

Dieses geschieht in der absoluten Sicherheit der Schweigepflicht des Therapeuten.
Wenn alles dieses zusammenkommt, dann kann Vetrauen enstehen. In diesem Rahmen des Vetrauens wird der Klient möglicherweise selbst überrascht sein, was er erzählen möchte und was nicht. Er bekommt die Chance, seine innere Welt zu aktualisieren.

 

Für wen ist das therapeutische Gespräch geeignet?

 

Ich denke, jeder Mensch, der sich länger mit Gedanken quält und diese mit niemanden besprechen kann oder besprechen möchte, kann davon profitieren.

 

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